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Rückruf Porsche Diesel

Nach Angaben eines Pressesprechers muss Porsche bei den Diesel-Fahrzeugen des Macan erneut ein Software-update  wegen Unregelmäßigkeiten am Abgassystem durchführen. Bereits im Jahr 2016 wurde ein Software-update am Porsche Macan Diesel durchgeführt; allerdings scheint weiterhin der Verdacht auf die Verwendung einer illegalen Abschalteinrichtung zu bestehen. Nach eigenen Angaben verhandele Porsche mit dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), um ein Zulassungsverbot wie im vergangenen Jahr beim Porsche Cayenne Diesel für den Porsche Macan Diesel zu vermeiden.

Ob die Überprüfung des von Porsche für den Porsche Macan Diesel entwickelte Software-updates durch das Kraftfahrt-Bundesamt zu dem Ergebnis gekommen ist, dass nunmehr keine illegale Abschalteinrichtung mehr vorhanden ist, ist derzeit öffentlich nicht bekannt.

Die Halter eines betroffenen Porsche Macan Diesel müssen nun entscheiden, ob sie bereit sind, die Durchführung des Updates abzuwarten und zu akzeptieren, oder ob sie ihre Rechte gegenüber dem Verkäufer und/oder dem Hersteller geltend machen.

Da die Fahrzeuge, die von Porsche mit einer unzulässigen Manipulationssoftware ausgestattet wurden, nach nunmehr herrschender Ansicht der Gerichte mangelhaft sind, können Käufer Gewährleistungsrechte geltend machen und möglicherweise die Lieferung eines neuen, mangelfreien Porsche Macan Diesel verlangen, oder vom Kaufvertrag zurücktreten.

Daneben dürften den getäuschten Kunden Schadensersatzansprüche gegen Porsche als Hersteller wegen sittenwidriger Schädigung zustehen.

Neben dem Porsche Macan Diesel und dem Porsche Cayenne 3,0-Liter-V6-Diesel könnte nach Angaben von Porsche auch der  Porsche Cayenne 4,2-Liter-V8-Diesel betroffen sein. In einer Pressemitteilung teilt Porsche mit, dass derzeit “Abstimmungen mit dem KBA” stattfänden; dies lässt darauf schließen, dass Porsche auch für dieses Modell eine technische Änderung in Form eines Software-Updates von Porsche entwickeln muss.

Rechtsanwalt Peter Rennert vertritt deutschlandweit Käufer manipulierter Fahrzeuge außergerichtlich und gerichtlich. Falls Sie Besitzer eines betroffenen Porsche Macan Diesel sind, bietet Rechtsanwalt Peter Rennert eine kostenlose Überprüfung und Erstberatung hinsichtlich der Ihnen zustehenden Rechte an. Bei bestehender Rechtsschutzversicherung wird auch die Kommunikation mit dem Rechtsschutzversicherer zur Erreichung einer Deckungszusage von Rechtsanwalt Peter Rennert übernommen. Kontaktieren Sie hierzu die Kanzlei Rennert & Demtröder in Dortmund unter der eMail-Adresse Kanzlei@ra-rennert.de oder über das Kontaktformular

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